Bayerisches Regionalsiegel

Am 28. November 2012 wurde das neue Regionalsiegel von Staatsminister Brunner eingeführt:
„Produkte aus allen Regionen unseres Landes sollen schnell den Weg in die Ladentheken finden und leicht erkennbar sein. Wir werden das durch unser neues Regionalsiegel unterstützen und durch staatliche Kontrolle sicherstellen, dass es sich um echte Qualitätsprodukte aus der angegebenen Region handelt“ gab Staatsminister Brunner in München bekannt. „Wir wollen der Vielfalt an Produkten aus allen Regionen unseres Landes durch eine einfache, klare und verlässliche Kennzeichnung ein Gesicht verleihen.“

Das neue Regionalzeichen kombiniert die hohen Standards des Programms „Geprüfte Qualität – Bayern“ mit der Herkunft aus einem klar definierten Gebiet innerhalb Bayerns. Dies wurde im Rahmen eines Runden Tisches mit Regionalvermarktungsinitiativen, Verbraucherverbänden, Wirtschaftsvertretern und Vertretern anderer wichtiger Verbände vereinbart.

Allgemeine Informationen finden Sie auch auf den Seiten des Staatsministeriums StMELF.

Das bekannte weiß-blaue GQ-Siegel wird dazu durch einen regionsspezifischen Zusatz mit leicht erkennbarem Logo ergänzt.

Das Regionalsiegel ist analog zum bereits vorhanden Programm „Geprüfte Qualität – Bayern“ strukturiert – sowohl in Aufbau und Kontrollsystem  als auch bei den produktspezifischen Qualitäts- und Prüfbestimmungen.

Wie wird das Regionalsiegel vergeben?

Lebensmittelhersteller (Zeichennutzer) melden ihr Interesse für eine bestimmte ergänzende Regionalkennzeichnung bei einem GQ-Bayern-Lizenznehmer an, der den Vorschlag bewertet.

Genehmigung der regionalen Zusatzinformation nach Prüfung durch den Zeichenträger (Staatsministerium).
Voraussetzungen hierfür sind:
– Nachfrage aus der Wirtschaft
– Produktverfügbarkeit in der Region
– Sinnhaftigkeit und Verwendbarkeit
– Klar abgegrenzte Region, die sich an nachvollziehbaren Grenzen (z.B. Verwaltungsgrenzen) orientiert
– Für jedes Regionalsiegel kann nur eine einzige Gebietsabgrenzung definiert werden

Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forste